Dienstag, 13. Mai 2008

Rund um den Wiesensee


Das Lindner Golfhotel in Stahlhofen im Westerwald hat vermutlich einen wunderbaren Golfkurs, den ich (noch) nicht bespielen kann. Aber auch der herrliche See bot die Möglichkeit zu einem schnellen Rundlauf in zwei Runden von je 5,8km, die ich bei herrlichem Sonnenschein am Pingstsonntag nach der Firmungsfeier meines Patenkindes.

Dienstag, 15. April 2008

500 nike+ sportbänder für Deutschland


Die erste Lieferung fällt dürftig aus. Aber bei meinem Laufschuhhändler des Vertrauens hat sich der Wunderläufer eines von 10 Exemplaren der kommenden Lieferung vom 18.04.2008 gesichert.

Donnerstag, 10. April 2008

500 km - Es läuft beim Laufwunder


Klar, nach dem grandiosen Vorjahr fiel der Start ins neue Läuferkalenderjahr schwer, aber dann ab dem 11. Februar erschoss ich meinen Schweinehund und jage seitdem die Wiesel und sicher bald die Frischlinge in Feld und Flur. Ein stolzer Anblick, die noch schweißwarmen Dauerlauftreter am Morgen in der Lounge.

Freitag, 4. April 2008

Nun auch das Training online


Es wurde aber auch zeit, dass man seine ganzen komplizierten Trainingspläne webbasiert im Netz abladen kann. Auch das verspricht der neue Nike+Joggingarmreif.

Donnerstag, 3. April 2008

Next Generation Jogging Watch?





Könnte sein, dass die nächste Jogginguhr so aussieht. Wenn der USB-Abschluss auch die Batterie speist...

Dienstag, 1. April 2008

Immerhin, nach sechs Jahren wieder ein Wiesel getroffen


Nach der Zeitumstellung ist es morgens wieder dunkel im Wald, aber katzengleich erblickte ich das Wiesel abseits des Weges.

Samstag, 22. März 2008

Orkanwinterosterlauf

So ganz ohne ist ein Lauf durch den Wald im Moment nicht. Scharfem westliche Winde machten wir auf dem Schlussstück ebenfalls zu schaffen und von meiner normalen Route wurde ich durch diesen Hinweis gestoppt.

Donnerstag, 13. März 2008

Laufen könnt ich ewig, essen auch

..und oft bleiben nach der Rückkehr nur die angebrochenen Jogurths...

Montag, 25. Februar 2008

2000 km-Belobigung

Foto: Zwischen Ückesdorf und Röttgen mit Ippendorf im Hintergrund, Samstag 23.02.2008, 18.11 Uhr


Emsig zählt Nike auf einem fernen Server die Kilometer zusammen und belobigte mit dem Versand einer Urkunde. Die morgendlichen Schweinehund Überwindungsaktionen hatten Wirkung gezeigt und mich von Dümpelplätzen in verschiedenen Challenges wieder in obere Regionen gespült, namentlich Platz 4 in der 750 m-Herausforderung. Die Vögel tirilieren und ermuntern, die morgendliche Fron auf sich zu nehmen und wenn Wunderläufer fit aus dem Winter kommt, könnte 2008 doch noch ein interessantes Laufjahr werden.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Ground Control to Power M.


So hatte ich mir Laufen im digitalen Zeitalter vorgestellt. Laufzeiten und Strecken auf dem Display als Motivationserinnerung beim sitzenden Denkertun.

Freitag, 15. Februar 2008

Laufkiste


Als ich zu Laufen begann, sprach man noch vom Dauerlauf. Das einzige, was man brauchte, waren Turnschuhe, Joggingschuhe gab es ja nicht. Dazu baumwollene Turnsachen, die nach getaner Tat doppelt so schwer waren. Das hat sich alles geändert, heute sind die wesentlichen Dinge in diesem Kästchen, Leucht-, Lauf- und Energiemodul und eine Datenstrippe fürs Bunkern der Anstrengungsdokumentation im Netz.

Leider sind alle fast alle meine Lebensbereiche digitalisiert. Ich habe eine Mobiltelefonkiste, Navigationskiste, Akkuladegerätekiste und eine Kiste Toffifee. Aber die Leerung kann ich mir leisten, solange ich laufe...

Dienstag, 12. Februar 2008

Strahlemann oder Das Imperium schlägt irgendwann zurück


Die Zeiten, wo Wunderläufer sich durchs lichtlose Dunkel des Waldes zu früher Morgenstunde durch den Wald tasten musste, sind seit der epidemischen Verbreitung weißstrahlender LEDs zu Ende. Präzise kann der Fuß im scharf ausgeleuchteten Lichtkegel der Kopfleuchte direkt neben dem Schlagloch aufsetzen. Auch andere Morgenläufer sieht man mit ihren Leuchtpunkten am Kopf.

Vermutlich sind Eulen und Käuze angesichts dieser Technisierung des letzen verbliebenen Rückzugsgebiet inzwischen nachhaltig irritiert, denn ihre Warnrufe begleiten die laufenden Leuchttürme auf jedem Schritt. Eines Tages schlagen sie zurück und stürzen sich dann konzertiert auf die laufenden LEDs, dann ist es höchste Zeit, dass ich die Infrarotlinsen anlege und das Licht wieder auszuknipse.

Sonntag, 3. Februar 2008

Müngersdorfer Stadion-Runde

















Mein Elternexil bescherte mir wieder ein großartiges Lauferlebnis. Ich entdeckte den Kölner Grüngürtel mit Stadtpark neu und erjoggte von den Eltern startend durch die Kleingartenanlage Kletterose 1923 e.V. über Geißbockheim, Haus am See das Geläuf bis an den Rand des Müngersdorfer Stadions und zurück, auch aus der Luft eine landschaftlich schöne Runde durchs Stadtgrün.

Montag, 28. Januar 2008

Wieder über 100 km und ein schlapper Akku

Nach dem Wunderlaufjahr war die Rückkehr zum Laufalltag mühevoll. Zwei morgendliche Extraschichten waren notwendig, um das erstrebte Monatspensum von 100 km zu erreichen. Und nicht nur die Waden schwächelten, nein zum großen Ärger macht auch der neue nikeplus-Akku Mucken und zeigt nach etwas mehr als einem Monat Alterserscheinungen. Und auch meinen Standort in der weltweiten Läufergilde kann ich nicht mehr abrufen. Höchste Zeit eigentlich, zur klassischen Laufprotokollierung zurückzukehren, oder?

Dienstag, 22. Januar 2008

Alles Kopfsache

Wenn es doch so einfach wäre...

Der Wunderläufer trotzt den Elementen und einem schweren Verdacht!








Wie ein Peitschenhieb traf mich das morgendliche Verdikt auf der Waage und obgleich die äußeren Bedingungen eher den Weg zurück in die noch lauen Federn wiesen, streifte ich mein Läuferbatmanoutfit über und verschwand spinnengleich ins Dunkel.

Eine Atmosphäre wie in Fuchsbergers letztem Edgar-Wallace-Streifen. Jeden Augenblick konnte der schwarze Abt oder so mit einer Axt hinter einem Gebüsch hervortreten. Am Ende wurde jedoch lediglich ein Teil meiner Pfunde hingemeuchelt.

Am Ziel des frühmorgendlichen Laufs ums Dorf kam ich, noch immer quicklebendig, aber Regen, Wind und Schatten getrotzt habend, an der Haustür an. Dort begegnete ich dann Miss Marple, - dachte ich zumindest, aber es war lediglich unsere Zeitungsbotin.

Schwein gehabt, denn so wie ich aussah, wäre auch ohne Lupe und Spürsinn jeder Verdacht auf mich gefallen.




Montag, 14. Januar 2008

Samstag, 12. Januar 2008

In Deutschlandchallenge auf Platz 20

Mit diesem Lauf habe ich mich als 3. des letzten Wettbewerbs erst einmal auf Platz 20 eingereiht.



Mal sehen, was in dem etwas inaktiveren Halbjahr gegen den Läuferpulk möglich ist.

Dienstag, 8. Januar 2008

Über Laufen, Technik und leere Akkus


Welche Ziele gibt es nach einem grandiosem Laufjahr wie dem letzten? Die Üblichen: 1.200 km im Jahr, ein Halb- und ein Marathon, Gesundheit vor allem und wunderbare Laufstrecken


In diesem Jahr wird es sicher nicht so viel zeitliche Freiräume geben, wie im letzten, als Sie beruflich für zwei Monate freigestellt waren. Wie bringen Sie Laufen im Alltag unter?Im Winter schwierig. Da bleiben nur die Wochenenden plus eine abgerungene Einheit in der Woche bei Dunkelheit. Ansonsten profitiert man als Rheinländer von den jecken Tagen, die zwangsweise arbeitsfrei sind. Im Frühjahr geht es dann ja auch wieder bergauf sowohl mit Temperaturen als auch dem Licht.

Ihre Rhythmen wechseln also? Klar, auch weil ich im Frühjahr mit einem Halbmarathon und im Herbst mit dem Marathon konkrete Ziele verfolge auf die ich trainiere. Aber in erster Linie ist Laufen eine Form der Entspannung.

Welche Rolle spielt die Unterhaltungstechnik? Tja, meht als ich jemals gedacht hätte. Vor 25 Jahren war ja im Grunde genommem Laufen mit Zwischenzeiten Unterhaltung und füllte die Lauftagebücher mit Zahlenkolonnen. Dann kam der Walkman, die Pulsuhren, die Radiomobiltelefone und schließlich der iPod mit Laufaufzeichnungsmodul.

Nike+ genannt! Genau! Damit ist das Laufen im Web 2.0-Zeitalter eigentlich öffentlich geworden. Die Ergebnisse werden vom Gerät ins Netz übertragen und man misst sich mit 100.000enden von Läufern.

Ist das ein Ansporn? Man rennt ja nicht wirklich gegeneinander? Es gibt Läufer, zu denen gehöre ich, die laufen immer alleine, aber natürlich weiß man andererseits schon ganz gern, was andere machen. Keine Sprüche, keinen fremden Schweiß zu ertragen, das hat was. Dafür hinterher eine unbestechliche Zeitverlaufskurve. Die musste ich früher selbst malen.

Belastet diese Technik nicht? Na klar! Immer muss man drauf achten, dass der Akku noch voll genug ist, die Kopfhörer noch funktionieren und die Playliste stimmt. Aber die Freiheit, am Strand unaufgezeichnet loszulaufen, nehme ich mir. Und dann fehlt nichts, die Musik sind dann Vögel, die Brandung oder mein Atem.

Danke für das Gespräch!

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift Working Runner, Ausgabe 1/2008, S.3-5

Dienstag, 1. Januar 2008