Dienstag, 3. Februar 2009
Ich geh' am Stock
Für alle Freunde der Geherbewegung, zu denen ich freilich erst dazustoße, wenn mein Gleichgewichtssinn mich verlässt, dieser schöne Motivationsfilm:
Samstag, 24. Januar 2009
Über zwei groß' Brücken musst du geh'n

Zum klassischen Bonner Läuferkanon gehört der Zweibrückenlauf, d.h. an beiden Ufern des Rheines und die Rheinquerung über die Nord- und Südbrücke. Ich als Überallläufer war diese Strecke noch nie gelaufen. Also höchste Zeit!
Ich startete bei T-Mobile, erklomm den Brückenkopf der Konrad-Adenauer-Brücke, wie sie offiziell heißt, überwand ihren leichten Bogen, um mit Schwung die Rheinaue zu erreichen. Dort streben die Wege zum Rhein. Am Bismarckturm vorbei, Deusche Welle, Posttower und Langeneugen passierend lief ich am Rheinufer. Hier dämmerte noch alles in der Winterruhe und träge ging es bis zum Römerbad, wo sich im kühnen Kreiselschwung eine
Brückenkonstruktion zur Nordbrücke hinanschraubt. Schöner Blick Richtung Siebengebirge, ehe es nach Schwarzrheindorf an der Doppelkirche vorbei Richtung Beuel geht. Die Promenade dort wurde wesentlich verschönert. Neben alten Denkmälern, die an das 2000-jährige Bonn erinnern, fanden sich ein Beueler Brückenweibchen und die außerordentlichen Rheinpegelstände auf dem Weg. Schließlich verließ ich die Stadt im engeren Sinne und durch Auenlandschaften erreichte ich meinen Startpunkt, nach 14,58 genussreichen Kilometern.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Dienstag, 13. Januar 2009
Sonntag, 11. Januar 2009
Snogging

Wie soll man Laufen im Schnee nennen? Das Ammertal lag tief verschneit, nur die Gipfel bildeten eine flammende Krone, deren Widerschein auch das beschattete Tal erreichte. Es erforderte schon eines Laufes von 4 km, ehe der Winterallesläufer seine Muskelmaschine auch äußerlich erwärmen lassen konnte. In Graswang kurze Läufereinkehr im Pfarrkirchlein, ehe es über einen Teil der Königludwigloipe wieder in den Schatten ging. Ganz bis Graswang nahm ich die Strecke mit leichten Erfrierungen an der linken Hand an zwei Tagen, an den anderen Tagen machte ich nach vier bzw. drei Kilometern kehrt.
Aber es war ein freilich spirituell und von den Anblicken her ein spektakulärer Jahresauftakt mit etwa 3% meiner Jahresleistung in den ersten 10 Tagen des Jahres, immerhin mal ein Anfang!
Freitag, 2. Januar 2009
Jahresstatistik 2008

Was habe ich denn eigentlich monatlich so runtergeschrubbt? Immerhin, wenigstens 100 KM wurden es immer monatlich, jetzt schon zum 13. Mal in Folge. Und auch die Zahl der Läufe konnte sich sehen lassen, wobei Wesentliches bis Mai erbracht wurde. Im April schnürte ich 22 Mal die Stiefel, das gab es vorher - glaube ich - noch nicht.

Auch interessant fand ich, dass das Trainingsdurchschnittstempo zur Jahresmitte und Jahresende anstieg.
Im Dezember lockte wohl die warme Stube, oder?
Donnerstag, 1. Januar 2009
Wunderbarer Silvesterlauf

Soll man am Jahresende einfach so laufen oder doch noch mal ein Ziel setzen? Na, dachte ich mir, unter 50 Minuten wäre doch schön über 10 Kilometer. Die Sonne lachte am eisblauen Himmel und blaukühlen Strom. Über 1.300 Läufer hatten sich eingefunden, als Startunterlage gab es eine warme Mütze und einheitsbedeckt setzte sich der Lindwurm Richtung Posttower nach Plittersdorf in Bewegung. In der Rheinaue tollten die Kinder auf den vereisten Seen, während der Allesläufer seine präzisen Schritte im Gleichtakt auf den Asphalt trommeln ließ und mit Zeiten deutlich unter 5 Minuten pro Kilometer der Sonne entgegenlief. Wenn es nicht so aasig kalt gewesen wäre, wären noch ganz andere Zeiten vorstellbar gewesen. Aber schließlich passierte ich wieder den alten Bundestag und die letzten 1.800 Meter flogen dahin. 241. von 890 Läufern, 51. in der Alterklasse 45plus, da war ich zufrieden und klappte den Aktendeckel unter das Läuferjahr 2008 zufrieden um.
Anbei die Analyse für die Freunde der Sportförderung.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Das war 2008!

Viele Schweinehunde mussten im Laufe Jahres ihr Leben lassen, am Ende kamen knapp über 1600 Kilometer in Wald, Flur, Feld und Stadt heraus. Dass der Kölnmarathon unter vier Stunden erledigt werden konnte, war wie ein Einladung zur Grillfeier mitten im Dezember, das konnte man nicht ahnen. Andererseits, für irgendwas mussten ja die runtergerissenen Meilen vor und nach der Arbeit gut sein.
Dankbar war ich natürlich, dass ich von Verletzungen jedweder Art verschont blieb und in diesem Jahr zweifelhafte Begenungen mit Keilern und Bachen erspart blieben. Nur Reinecke Fuchs zeigte sich vorwitzig und hie und da röhrte brünftig der Hirsch oder ich überquerte eine Alm mit glockenbehängten Rindern.
Schöne Belohnungen waren klingende Bierseidel nach vollbrachten Lauf durch die britische Parkanlage im Zentrum Münchens. Toll war auch ein Gourmetrestaurant, dass ich auf einem Lauf im katalonischen Hochland entdeckte und gleich zur Feier meines Geburtstages teilanmietete (Ein Tisch für vier Personen, draußen nur Kännchen!).
Achja, wenn es 2009 weiter läuft, wäre ich schon glücklich. Auf dem Programm steht "nur" der Kölnmarathon, ansonsten wird der Kottenforst weiter kartografiert. Und das Schweinehundmassaker geht weiter, versprochen!
Sonntag, 28. Dezember 2008
Endspurt zum 1600. Kilometer 2008
Sonntag, 7. Dezember 2008
Neuer Powersong für den Spurt durch die Herbsttrübe
Zum Mitsingen beim Joggen...
I used to rule the world
Seas would rise when I gave the word
Now in the morning I sweep alone
Sweep the streets I used to own
I used to roll the dice
Feel the fear in my enemy's eyes
Listen as the crowd would sing:
"Now the old king is dead! Long live the king!"
One minute I held the key
Next the walls were closed on me
And I discovered that my castles stand
Upon pillars of salt, pillars of sand
I hear Jerusalem bells are ringing
Roman Cavalry choirs are singing
Be my mirror my sword and shield
My missionaries in a foreign field
For some reason I can't explain
Once you know there was never, never an honest word
That was when I ruled the world
(Ohhh)
It was the wicked and wild wind
Blew down the doors to let me in.
Shattered windows and the sound of drums
People couldn't believe what I'd become
Revolutionaries Wait
For my head on a silver plate
Just a puppet on a lonely string
Oh who would ever want to be king?
I hear Jerusalem bells are ringing
Roman Cavalry choirs are singing
Be my mirror my sword and shield
My missionaries in a foreign field
For some reason I can not explain
I know Saint Peter will call my name
Never an honest word
But that was when I ruled the world
(Ohhhhh Ohhh Ohhh)
Hear Jerusalem bells are ringings
Roman Cavalry choirs are singing
Be my mirror my sword and shield
My missionaries in a foreign field
For some reason I can not explain
I know Saint Peter will call my name
Never an honest word
But that was when I ruled the world
(Oooooh Oooooh Oooooh)
Freitag, 28. November 2008
Donnerstag, 27. November 2008
iRun mit iTouch
Montag, 24. November 2008
Schneelauf
Sonntag, 23. November 2008
Samstag, 8. November 2008
Joggen in Glanz und Gloria

Manchmal fragt man sich auch als furchtloser Überallläufer, darf man überall joggen oder gibt es Grenzen, Orte, wo man es angesichts der Erhabenheit dann doch besser lässt? Vor der Frage stand ich kurz als ich mich von oberhalb der herrlichen Terassen in Park Sanssouci dieser wunderbaren Gartenanlage näherte und ich mit der Funktionskleidung im nebelfeuchten Morgen dieser wunderbaren Anlage näherte. Aber angesichts eines strammen Arbeitsprogramms blieb mir überhaupt keine Wahl wollte ich überhaupt etwas von der schönen Umgebung sehen und so setzte ich meinen Lauf an allen Kostbarkeiten des Parks vorbei fort. Parkgärtner rechten Laub oder standen zu einer Zigarette zusammen, ein vollgepackter Postbote auf dem Rad lieferte Briefe an die Schlösserverwaltung aus und im sanften Trab passierte ich die eingehausten Skulpturen.
Der behutsam restaurierte Glanz Preußens strahlte auf mich unermüdlichen Gesundheitsdauerläufer, während auf den Straßen um den Park herum sich der mäandrierende Berufsverkehrstrom gen Berlin quälte. Und dann dachte ich mir, der alte Fritz hätte vielleicht doch sene Freude an diesem sportlichen Kampfgeist gehabt und war mit mir und der Welt wieder vollkommen im Reinen.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Auf den Kopf gestellt!

PowerRun fragt nach bei PowerMaakie nach dem Köln-Marathon 2008
Wie lief's dieses Jahr? Unerwartet schnell. Nach 3'51.51 war in diesem Jahr Schluss! Nach über zwanzig Jahren kam ich wieder unter vier Stunden ins Ziel, Wahnsinn, damit hatte ich nicht gerechnet.!
Woran lag es? Es war wohl eher eine Kopfsache. Die Bedingungen in diesem Jahr waren alles andere als ideal, es regnete, der Wind blies kräftig und an Pfützen kam man auf dem nassen Kurs nicht vorbei. Aber ich legte gleich schnell los, um auf Betriebstemperatur zu kommen, bis KM 5 geht die Strecke auch tendenziell bergab und so konnte dann aber zu eigener Freude das Tempo mühelos aufrecht erhalten und pendelte mich so auf 5'10/km ein, in der Zeittabelle nur wegen zweier technischer Pausen (Wasser und Schuhschnürung) nicht wiedergegeben. Als ich bei Halbzeit in 1'51 passierte, ahnte ich, dass heute mehr drin war.
In der Vergangenheit kam da doch bald der Break, oder? Richtig, doch hier entschied sich wohl vieles im Kopf. Ich setzte mit Kleinziele und befand mich zu meiner Überraschung schon bei KM 26, als ich wieder auf die Uhr schaute und mir die 25 km Durchgangszeit errechnete. Dann wollte ich diskret nur bis 30 km gut durchhalten, was mir mit einem 5'29er Schnitt/km gut gelang. Und dann euphorisierte mich die fassbare Aussicht auf eine Zeit deutlich unter 4, die mich über die letzten 7 km trugen.
Glücklich? Klar, und eine unerwartete Bestätigung jahrelangen Trainingseifers. Im Grunde hatte ich mit einer solchen Zeit nicht mehr gerechnet, aber nun ist es der Lohn für die vielen Kilometer.
Und die Ziele für 2009? Mal sehen, gesund bleiben und weiterlaufen, jetzt erst mal gemächlicher, vielleicht übertreffe ich sogar noch die Jahreslaufleistung vom Vorjahr, wenn ich mich anstrenge, ansonsten verlagert sich das Gewicht ein wenig auf Golf als neuer Kernsportart.
Alles Gute! Herzlichen Dank!
(c) Wir danken der Zeitschrift PowerRun 10/2008 für die Freigabe zur Veröffentlichung
Freitag, 3. Oktober 2008
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Außerdienststellung und Indienststellung
Abonnieren
Posts (Atom)





