Montag, 28. März 2011

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

Diese Einsamkeit gehört für mich zum Schönsten. Die Klänge des Waldes, der Geruch, der regelmäßige Schritt auf belaubten Boden und die Vielfalt der Wege.

Annaberger Hof Klassik kurz (6 KM)

Die Morgenstrecke von oben. 6 Kilometer purer Genuss.

Laufroute 874614 - powered by Runmap 

Samstag, 26. März 2011

Halbmarathon: Sieger der Herzen in 1:47'39

Welch schöner Empfang nach dem Halbmarathon. Da regen sich die Entspannungsgeister und nach der Dusche gab es einen Kaffee in der Küche.

Ballast loswerden

Am Start wurde die letzte wärmende Schicht abgestreift und dann ging es bei 9 Grad auf die Strecke. Sie ist auch in all den Jahren schön geblieben und selbst mit dem Mauszeiger ein Genuss!


Laufroute 136270 - powered by Runmap 

Auf in den Königsforst

Der Königsforst ist mein erstes Laufterrain gewesen. Da kenne ich fast alle Wege und seit 1983 Laufe ich dort unregelmäßig beim Halbmarathon mit. Der Veranstalter nimmt dieses Event mit ins Grab, aber solange es diese Runde noch gibt, bin ich dabei. 2002 habe ich mich dort auch mal beim Marathon versucht, aber die Strecke ist so früh in der Saison einfach zu bergig und anstrengend.
Shot with my Hipstamatic for iPhone
Lens: Jimmy
Film: BlacKeys B+W

Dienstag, 22. März 2011

Knusperlauf

Endspurt für den Königsforsthalbmarathon am Samstag. 3 Grad auf dem Thermometer, aber Sonnenaufgang und blauer Himmel lockten um kurz vor 7 Uhr, herrlich

Samstag, 19. März 2011

Km 240.75 / 2011

Bis zum heutigen Tag war eigentlich Winter und kein Wunder, dass ich meinem selbstgesteckten Laufziel noch ein wenig hinterherhinke. Aber nächste Woche geht es in den Königsforst aufs seit 28 Jahren vertraute Laufterrain zum Halbmarathon, da wollte ich doch genau zum Zeitpunkt des Startes in einer Woche den Wald aufsuchen, wo Specht und Biene frühjahrsaktiv geworden sind.

Samstag, 22. Januar 2011

Schmuddellauf

Winterjanein, irgendwie dazwischen. Schön, wieder in Warmen zu sein.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Das nächste Gadget wartet!


Gespannt darf man auf den Preis sein. Mein Tipp € 149

Montag, 3. Januar 2011

Eröffnungslauf 2011: Einmoohl am Rhing

Das war ein guter Start ins neue Laufjahr, allerdings auf schwierigem Untergrund.

Samstag, 1. Januar 2011

Mein Freund, der Baum ....

... ist nach 250 Jahren unter der Schneelast zusammengebrochen. Die alte kurfürstliche Eiche stand bei Kilometer 6 einer meiner üblichen Laufstrecken. Wie oft hatte ich an diesem gewaltigen Baum Gymnastik gemacht und mich an den mächtigen Eichenstamm gelehnt. Vor 27 Jahren kam ein längst vergessener Landwirtschaftsminister und nahm den Baum in eine offizielle Liste auf und die Gedenktafel stand gleich neben der " dicken Eiche". Nun brach unter der Last der ungeheuren Schneemengen dieses Naturdenkmal zusammen. Ich erwies ihr mit meinem Jahresendlauf die letzte Ehre und nahm dabei einiges auf mich. Der Schnee war tief und an den etwas niedergetretenen Stellen vereist und konditionell wurde mir einiges abverlangt. Aber es war die Mühe wert. Ich legte Mütze und Handschuhe ab, verharrte kurz und lief voller schöner Erinnerungen zurück. Nach 1.151,2 km beendete ich mein Laufjahr, das mir wieder viele schöne Naturerlebnisse geschenkt und in vielen Städten Schönes entdecken ließ. Dankbar bin ich, dass ich unverletzt geblieben bin und lediglich ein weiteres Paar Schuhe, das 17. verschlissen, habe.

Samstag, 18. Dezember 2010



So langsam geht es dem Jahresende zu, aber die 1.200 Zielkilometer sind doch noch weit entfernt. Aber immerhin, 1.111 werden es bestimmt, wenn nichts dazwischenkommt.

Montag, 1. November 2010

Berlin Luisenlauf

Rund fünf mal im Jahr Laufe ich von der Luisenstraße über den Schiffbauerdamm Richtung Moabit, vorbei am Hauptbahnhof, Reichstag. Das Bundeskanzleramt und Bellevue grüßen von der anderen Seite, ehe ich am Innenministerium die Seite wechsle. Die Strecke ist fast durchgehend beleuchtet und eignet sich auch am Ende exzessiver Businessgespräche oder frühmorgens, bevor der Wahnsinn beginnt. Toll, das war der vierte Lauf Innenraum Jahr. Ach wäre die lästige Arbeit doch nicht.

Donnerstag, 30. September 2010

Zu den Dingen, die seit 10 Jahren glücklicherweise immer gelingen, gehört die gepflegte Marathonvorbereitung. Gestern Abend beschloss ich mein zehnwöchiges Training für den diesjährigen Dauerlauf in Köln. 900,3 Kilometer stehen für dieses Jahr am Ende des 9. Monats auf der Uhr, 300 davon in den letzten 10 Wochen gelaufen. Das muss reichen für die gepflegte Ankunft am Kölner Dom. Auf meinem Weg habe ich auf meinem iPod wunderschönen Debatten des Philosophischen Radios (als kostenloser Podcast in iTunes) folgen können, Bundesligakonferenzen gehört oder den Erntemaschinengeräuschen gelauscht, Rehlein am Waldesrand äsen sehen, lavendelumduftet in der Provence oder am noch nebeltrüben Spreeufer auf das erwachene Bundeskanzlerinnenamt und das noch verschlafene Schloss Bellevue blicken, riechen und hören können und manche Runde begleitet von L. um den Annaberger Hof absolviert. Nun kommt der ungesunde Teil des Unternehmens: 42,195 km durch Köln!

Dienstag, 28. September 2010

Laufschuhpaar Nr. 15

Pünktlich zum Marathon gibt es das fünfzehnte Paar, das in zwei Trainingsläufen noch ein wenig eingelaufen wird. Dem Namen nach soll der "Glide" über den Asphalt gleiten. Ich hoffe nicht, dass der nach den anhaltenden Regenfällen noch zu sehen ist.

Freitag, 24. September 2010

Citylauf vor Frankfurter Skyline

Die Straßen am frühen Morgen waren menschenleer, Busse fuhren aus dem Depot an ihre Startdestinationen und die Hochhaustürme erwachten erst, als ich noch in Dunkelheit den Main erreichte. Noch gut eine Woche bis zum Marathon.

Freitag, 3. September 2010

Morgenlaufrunde Berlin

Ein herrlicher Morgen dämmerte auf. Die Nacht im Hotel war kurz, aber nicht schön genug, die Federn zu hüten. Vom Schweizer Hof über Budapester Straße an den nordischen Botschaften zur Siegessäule, dann beim Bundespräsident in Bellevue vorbei (schien noch zu schlafen) und links entlang der Spree bis zum Innenministeriun zurück, auf der anderen Spreeseite bis zum Reichstag und am Brandenburger Tor, Straße des 17.Juni wieder zurück, alles in allem 9,90 km frische Luft. Jippiih, danach stürzte ich aufs Frühstücksbuffet.

Dienstag, 31. August 2010

Laufen daheim



Vaterundsohnlaufen nach der Rückkehr. Die Temperaturen halbierten sich im Vergleich zur Provence.

Sonntag, 29. August 2010

Cruis-Montlaux-Cruis



Zweiter Lauf und das Schönste, Bierchen mit Blick auf die geleistete Arbeit, 3 KM rauf und runter, 3 KM bergab in 5'15 und 3 KM bergan in 6'15. Puh!

Samstag, 28. August 2010

Joggen auf Idealhöhe




Zwischen 600 und 800 Meereshöhemetern gehe es dem Menschen am Besten, meinte der Barbesitzer in Cruis und so lag es nahe auf der Hochebene das Vorbereitungsprogramm für den 11. Kölnmarathon fortzuführen. Lavendelduft umhüllte den Lauf, eine kleine Brise sorgte für Abkühlung, so dass auch ein 3-km-lange Steigung die Laune nicht sinken liess. Giono wurde in dieser Landschaft eins mit der Natur, mein Lauf wurde immerhin natürlich.