Am Start wie immer lange
Wartezeit, die wegen des guten Wetters nicht so unangenehm auffiel. Schließlich
um 11.52
Überquerung der Startlinie, wo ich meine Stoppuhr nicht in Gang
brachte,
wenigstens aber meinen
iPod als
Laufaufzeichner aktivierte.
Blindflug ü
ber die ersten beiden Kilometer. Psychologisch kein optimaler Start.
Nach KM 4 kurze Überlegung zu Boxenstopp, aber schnell verworfen zugunsten einer akzeptablen 5 KM Durchgangszeit von .... Ruhiger Lauf am
Gustav-Heinemann-Ufer bis zum kurzen Anstieg am
Bayenthalgürtel. Bis KM 8 folgende KM-Zeiten.
Rhythmisch weiter bis zu den Markthallen, wo ich "traditionell" im Laufflow bin. Nach KM 10 allerdings der 30-
sekündiger Stopp.
Ruhig über Ring auf die etwas holprige Luxemburger in guter Verfassung und im
Vollgenuss über
Sülzburg- und
Berrenrather Straße auf die
Universitätsstraße. Vorfreudig auf die
Dürener, wo ebenfalls gute Stimmung und genau bei KM 17
Thea,
Ella,
Luis und die Eltern warteten.
Auch die
folgenden KM bis zum engen Ring und Friesenplatz ohne Ermüdungserscheinungen, allenfalls gebremst durch die Enge der Strecke.
Entspannt passierte ich den
HM, in der Vergangenheit oft Anlass zum ersten Mal über den Sinn des aktuellen
Marathonlaufes nachzudenken.
Selbst auf der besonnten
Riehler Straße
noch gutes Tempo.
Erstmalig auf der
Graditzer Str., am nördlichsten Punkt der Strecke dachte ich an eine
Gehpause, hielt aber bis KM 30 durch, nahm gepflegt mein Getränk auf und lief etwas langsamer weiter. Die Rampe der Zoobrücke quälte, aber bis Ebertplatz kurz nach KM 32 ging es gut. Auch hier wieder
gepflegte Getränkeaufnahme und laufend weiter über den Ring ohne zu
schwächeln.
Im Gewühl der
Rudolfplatzes langsamer und sehnsüchtig dem Neumarkt mit der vorletzten Erfrischung entgegen. Schwere Beine auf dem Ring bei KM 37, aber auch hier
deutlich krisenfester als manche Jahre zuvor. Kurz vor KM 39 die erste längere
Geheinheit, aber über Severin- und Hohe Straße zum Dom. Das Kopfsteinpflaster am
Gürzenich und die Rampe der
Deutzer Brücke freilich
hielt ich nicht mehr durch. Dich dann ging es nur noch
abwärts zum
Ziel.